Nachtrag zum 8. März – Weltfrauentag

Der Weltfrauentag steht seit mehr als 100 Jahren für die Forderung nach Gleichberechtigung von Frauen. Seit 1977 wird der Tag von den Vereinten Nationen als „Internationaler Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ begangen. Dieses Jahr mit dem offiziellen Motto “A promise is a promise: Time for action to end violence against women.”

Während die deutschen Tageszeitungen sich mit Themen wie „Frauen in Führungspositionen“, „Gewalt an Frauen“ oder „die Einkommensunterschiede von Männern und Frauen“ beschäftigen und an bedeutende Frauen, wie Clara Zetkin, Marie Curie, Rosa Luxemburg, Mutter Teresa oder Alice Schwarzer erinnern und Google zumindest in einigen Ländern dem Tag ein doodle widmet, wollen wir uns kurz mit dem Thema „Frauen und Sprache“ beschäftigen.

Die Frage der sprachlichen Gleichstellung der Frau ist mittlerweile doch eher aus dem Diskussionsfokus verschwunden. Allerdings sollte die Frage nach einer „genderneutralen Sprache“ gerade für diejenigen, die sich täglich mit Sprache beschäftigen, noch immer ein aktuelles Thema sein. Und die Übersetzer könnten (zumindest heute) einmal darüber nachdenken, ob und wie sie einen Text genderneutral von einer in die andere Sprache übertragen würden.

Eine Sammlung von Bespielen zur Umsetzung von Gender Mainstreaming findet sich übrigens auf der Homepage des GenderKompetenzZentrums der HU Berlin.

Apropos Gleichstellung und Gleichstellungspolitik: zu diesem Thema lohnt sich ein Blick in das bereits im Jahre 1998 von der Europäische Kommission herausgegebene mehrsprachige Glossar „100 Begriffe aus der Gleichstellungspolitik“ (PDF).

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